Ann Bockslaff

Veranstaltung

Datum

So, 15. November 2020

Zeiten

14:00 - 17:30

Preis

80.00 SFr.

Ort

DES-Zentrum Basel
Spitzackerstrasse 12
4103 Bottmingen bei Basel, Schweiz
> Anfahrtsplan

Halbtages-Seminar: Befreiung durch Vergeben

15. November 2020

Die Kraft des HO’OPONO’PONO, ein hawaiianisches Vergebungsritual, das einfach, effektiv und schnell wirkt. 

- Durch Vergeben, befreie ich mich selbst und gewinne Freiheit.
- Das Vergangene kann ich nicht ändern, nur, wie ich darüber denke und fühle.

Wenn ich bereit bin, zu erkennen, dass alles was mir begegnet im Leben, was mir geschieht, insbesondere wenn es mich verletzt, kränkt, ärgert oder beschäftigt, immer auch etwas mit mir selber zu tun hat, dann beginne ich die wahre Bedeutung von Globalisierung zu verstehen.

Alles, mit dem ich mich identifiziere, was ich unterstütze oder ablehne, ist ein Teil von mir, mit dem ich in Resonanz gehe. Auch die moderne Physik weiss, dass alles mit allem verbunden ist und alles gegenseitig interagiert. Es gibt keinen neutralen Beobachter, der ausserhalb des Systems steht. Sobald der Beobachter beobachtet, gehört er augenblicklich zum System und hat einen entsprechenden Einfluss auf das System.

Ob ich mich für Tierschutz, Naturschutz, Vogelschutz, Menschenrechte oder sonst irgendetwas  einsetze, bedeutet, dass ich auf jeden Fall in Resonanz bin mit dem Thema. Ich befinde mich in demselben energetischen Feld. Dies ist jedoch genauso der Fall, wenn ich mich dagegen auflehne oder etwas ablehne. Zum Beispiel, wenn ich mich ärgere über militante Tierschützer, Menschenrechtsverletzungen etc. Das ist weder gut noch schlecht, es ist. Wir sind ein Teil dieses Themas und da wir ein Teil davon sind, haben wir auch einen, wenn auch vielleicht geringen Einfluss darauf durch unser Denken, Sprechen und Handeln.

Wenn mich das Verhalten eines anderen Menschen ärgert oder verletzt, bin ich diejenige Person, die damit ein Problem hat. Vielleicht gelingt es mir, mit der anderen Person ein klärendes Gespräch zu führen, vielleicht aber auch nicht und dann? Wenn ich darauf warte, dass der Andere einsichtig ist, sich entschuldigt oder gar sich ändert, bin ich abhängig von meiner ER-Wartung. ER-Wartung bedeutet  warten und dies  bedeutet, das Steuer abgeben. Ich warte auf das Tun des Anderen. Wenn meine Lebensglück davon abhängt, habe ich ein Problem, weil ich die Macht abgebe. Ich bin Opfer.  Ich bin offen für Manipulationen und ich bin abhängig. Es reicht aber schon, wenn ich mich über das Verhalten des anderen ärgere und darüber nachgrüble:

- Wenn du grübelst, schaufelst du dir deine eigene Grube und beerdigst deine Lebensfreude.
- Wenn dich einer mit einer Bemerkung trifft, dann hat er immer Recht. Er hat getroffen. Frage du dich, was du ändern kannst, wenn dich seine Wahrheit stört.

Und wenn ich den anderen oder die Situation nicht verändern kann, was dann?

Dann bleibt mir nichts anderes übrig, wie tatsächlich mich zu verändern, mich zu befreien aus der Abhängigkeit, aus der Opferrolle, indem ich für meinen Teil in dem Thema die Verantwortung übernehme. Wenn ich die Verantwortung übernehme werde ich wieder zur handelnden Person und erhalte meine Macht und meine Selbstbestimmung zurück. Ich bin wieder Meister meiner selbst.

Und wie soll das gehen?

- Stell dir vor, es ist Krieg und keiner geht hin.
- Stell dir vor, dich beleidigt jemand und es berührt dich nicht.

Die einfachste und effektivste Methode, die ich bis jetzt gefunden habe, ist ein hawaiianisches Vergebungsritual, das genau darauf basiert, dass man das gemeinsame Thema erlöst, auflöst und allen Beteiligten und vor allem sich selber verzeiht. Dadurch wird die Resonanz gelöscht und es trifft einen nicht mehr. Manchmal braucht es mehr wie einen Durchlauf, weil es sich für die Person um ein ganz wichtiges Lebensthema handelt, das in verschiedenen Facetten immer wieder auftaucht. Es wird aber sicher immer leichter. Und das absolut faszinierendste ist, dass sich fast immer die andere Person gleichzeitig verändert, weil sich das Feld verändert.

Wenn ich mich in bestimmten Situationen anders verhalte, weil ich meine Empfindlichkeiten oder meine Erwartungen verändert haben, kann in die gemeinsame Beziehung wieder Heilung, Nähe und Verständnis einfliessen, wo vorher der Fluss durch „vermeintliche“ Verletzungen, Interpretationen und entsprechende Reaktionen blockiert war.

 


Anmeldung:

DES-Zentrum Basel
Spitzackerstrasse 12
4103 Bottmingen bei Basel, Schweiz
Tel. +41 76 579 23 03

Website: zentrumbasel.des-mentoren.net
zentrumbasel@des-mentoren.net

Externer Vortragender

Ann Bockslaff

ann@bockslaff.net